Wer nach
Rohlingen Ausschau hält, hat bereits die Formatfrage beim Brennerkauf
entschieden und kann nur zu solchen Rohlingen greifen, die der Brenner
unterstützt. Zunehmend kommen aber auch Geräte auf den Markt, die mit beiden
Medientypen, also DVD-R(W) und DVD+R(W) zurechtkommen.
Hier
stellt sich schon die Frage: gibt es Qualitätsunterschiede?
DVD+R
Grundsätzlich
unterscheiden sich die Typen nicht in der Qualität, sondern nur in der Technik.
Trotzdem sind Unterschiede festzustellen. Zunächst findet man mehr Hersteller
für Medien im Minus-Format. Hauptgrund dafür sind die straffen Lizenzbedingungen
von Philips als Lizenzgeber der Plus-Fraktion. Hohe Ansprüche sollen eine hohe
Qualität von Brennern und Medien gewährleisten. Das schreckt offenbar einige
Rohlingfabrikanten ab.
DVD-R
Die Vergabe für
Minus-Lizenzen ist demgegenüber sehr viel lascher. So ist es für viele
Hersteller verlockender, Rohlinge für dieses Format zu produzieren. Man hat mehr
Spielraum für die Bestimmung von Fehlertoleranzen und anderem. Die Gefahr,
minderwertige Medien zu bekommen, ist in diesem Lager somit deutlich größrer als
bei der Plus-Fraktion.
Wie
erkennt man minderwertige Rohlinge?
Schauen Sie sich den
Rohling vor dem Brennen genau an. Verfärbungen, Lufteinschlüsse (kleine
Bläschen) oder gar Kratzer deuten auf schlechte Qualität hin und sind bereits
Grund genug die Ware zu reklamieren. Etwas subtiler sind Fehler, die man nicht
sofort bemerkt. Häufige Datenfehler und Bildstörungen im gebrannten Video lassen
genauso auf schlechtere
Qualität des Mediums schließen wie Abspielprobleme in
anderen Laufwerken.